Von 24. bis 26. Januar fand im Earls Court in London die Glücksspielmesse ICE Totally Gaming 2012 statt. Unzählige Aussteller aus der Glücksspielbranche waren bei dem internationalen Event vertreten. Das Institut Glücksspiel & Abhängigkeit nutzte die Gelegenheit, um ein Bewusstsein über Spielerschutz und unternehmerische Verantwortung zu fördern.

Social Games sind nach wie vor der Trend in sozialen Netzwerken. Meist ist das Design dieser Browsergames auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche zugeschnitten und fordert mit bunten Farben und lustigen Figuren zum Mitspielen auf. Doch nicht nur die Gefahr der Internetsucht steht in Zusammenhang mit den Spielen, die auf regelmäßige und langfristige Bindung der Nutzer ausgelegt sind, auch immer mehr Anbieter von Glücksspielen drängen auf den Social-Gaming-Markt. Jugendschutz bleibt dabei meist auf der Strecke.

Das Stadtpaket enthält sechs Konzessionen in Wien, Bregenz, Innsbruck, Graz, Linz und Salzburg. Welche Unternehmen sich für dieses Paket interessieren ist nur zum Teil bekannt: Offene Interessensbekundungen gibt es von Seiten der Casinos Austria AG, der derzeitigen Monopolistin, sowie vom niederösterreichischen Glücksspielkonzern Novomatic AG. Ein drittes Unternehmen hat sich ebenfalls beworben, welches ist noch unbekannt.

Am 10. Januar 2012 ging der erste Prozesstag im Fall des 26-jährigen Schweizers Behar Merlaku über die Bühne. Der Schweizer hatte im März 2011 an einem Automaten im Casino Bregenz vermeintlich einen Jackpot über rund 43 Millionen geknackt. Die Casinos Austria AG weigert sich jedoch, den Gewinn auszuzahlen, da es sich um einen Softwarefehler gehandelt habe. Am ersten Prozesstag am Landesgericht Feldkirch kam kein Vergleich zustande, die Befragung der beteiligten Personen ist für 27. April festgesetzt.

Fragezeichen